Liontex Business: Viva La Pergola

Viva La Pergola – The Making Of …

Viva la Pergola! – Dies ist die Geschichte eines Auftrages, den wir jüngst für einen guten Kunden abgewickelt haben. Der Kunde wollte eine Pergola für seinen Garten. Nehmen wir die ursprüngliche Bedeutung einer Pergola, so ist dies ein nach oben offener Wandelgang, der in den Villen des alten Rom auch als »Rankhilfe« für Pflanzen diente. Aber wir wollen an dieser Stelle nicht zu puristisch sein. Heutzutage gehen ja auch schon einmal ein Schattendach oder eine Laube als Pergola durch. Kein Thema!
Von den Anfängen im Herbst 2016 bis zur finalen Umsetzung im Frühjahr 2017 zog gut ein halbes Jahr ins Land. Im Vorfeld mussten diverse Fragen geklärt werden: Material, Materialbeschaffenheiten, Gewicht, wie werden die Materialien verarbeitet, welche Voraussetzungen muss das Pergola-Gerüst haben, usw.. Nachdem dies geklärt war, ging es zunächst in die »Winterpause«.

Viva la Pergola – das Aufmass

Liontex Business: Viva La Pergola
Ein genaues Aufmaß, die Grundvoraussetzung für ein gutes Produkt

Im Frühjahr musste zunächst der Zimmermann ran, um das Gerüst der Pergola aufzustellen. Sobald der Zimmermann seinen Job erledigt hatte, schlug die erste Stunde der Liontexer: Das Aufmass. Und das hat es meistens gleich in sich. Es irrt, wer glaubt, dass es mit ein paar Maßen für Längen, Breiten  und Höhen getan ist. In der Regel sind solche Bauten – aus irgendwelchen Gründen, die oftmals nicht unbedingt dem Pfusch des Erbauers zuzuschreiben sind – in sich schief. Dies gilt es bei einem ordentlichen Aufmass zu berücksichtigen. Selbst, wenn es sich nur um Millimeter handeln sollte. Andernfalls droht Ungemach bei der Montage.
Wir hatten an diesem Tag Glück. Strahlender Sonnenschein begleitete uns auf unserem Weg von Eiche an das westliche Ende Berlins. So lässt es sich gut arbeiten. Das hatten wir auch schon anders. Aufmass in Regen oder Kälte, klamme Finger, die die Zahlen ins Papier ritzten.
Insgesamt waren wir gut zwei Stunden beschäftigt, um alles genau zu vermessen und die »Schieflagen« zu kennzeichnen. Mit unseren Unterlagen machten wir uns dann wieder auf den Heimweg nach Eiche. Nun war es an uns, die Produktion in die Spur zu bringen. Finale Arbeitsskizzen erstellen, Material bestellen, Kleinteile wie Ösen, Riemchen, etc. inklusive. Nun konnte die Aktion »Viva la Pergola« in die heiße Phase gehen.

Viva la Pergola – die Produktion

Business Liontex: Viva La Pergola
Fixierte Dachplane mit noch offenen Feststellriemchen

Nachdem die Produktionsteams zusammengestellt waren, konnte es endlich losgehen. Das Material zu konzipieren und zuzuschneiden waren die beiden ersten Arbeitsschritte. Dann wurden die Teile zu einem Ganzen verschweißt und zur Kontrolle noch einmal nachgemessen. Danach folgte die Platzierung der Riemchen, die später die Balken des Gerüstes umschließen und so die Sicherheit der Überdachung garantieren sollten. Eine Aufgabe, die Konzentration und genaues Arbeiten erfordert. Nichts ist unangenehmer, wenn diese Riemchen später bei der Montage nicht passen. Zum eine wäre es für den Monteur mehr als ärgerlich, zum anderen würde sich wohl der Kunde wundern, wie ungenau denn hier gearbeitet wird.

Nachdem das Dach fertig war, stand die »Glasfassade« für das Seitenteil auf dem Programm. Auch hier waren Konzentration und genaues Arbeiten gefordert. Darüber hinaus mussten Reißverschlüsse für die »Türe« des Seitenteils eingenäht werden. Am oberen Ende der Türe wurden Riemchen platziert, mittels derer sich die Tür einrollen und feststellen lässt. Ganz am Ende wurden alle Teile noch einmal nachgemessen und für die Auslieferung bzw. die Montage bereit gelegt.

Viva la Pergola – die Montage

Liontex Business: Viva La Pergola
Pergola mit »Glasfassaden«-Seitenteil

Schließlich war der Tag der Wahrheit gekommen: Die Montage stand auf dem Programm. Im Gegensatz zum Tag des Aufmasses hatten wir es mit dem Wetter nicht unbedingt gut getroffen. Es war wechselhaft und zeigte uns die kalte Schulter. Jeden Moment mussten wir mit einem Regenguss rechnen. Am Ende hatten wir Glück. Es blieb zwar  windig, aber auch trocken. Zunächst wurde die Dachplane aufgelegt und die Drehwirbel zur Befestigung der Plane eingeschlagen. Die Riemchen wurden um die Dachbalken des Pergolagerüstes gezurrt. Schließlich alles noch einmal überprüfen. Fazit: Die Dachplane sitzt.
Nun folgte der zweite Schritt: Die Montage der Seitenplane. Insofern sauber gearbeitet wurde, der deutlich leichtere Teil der Montage. Auch hier wurden zunächst die Drehwirbel eingeschlagen. In unserem Falle mussten wir im Unterteil etwas in »die Büsche kriechen«, aber das sollte keine ernsthafte Hürde für eine saubere Arbeit sein. Zum guten Schluss noch einmal die Reißverschlüsse sowie die Position und Funktion der Feststellriemchen kontrolliert. Alles gut, sitzt, passt, alles so, wie es sein soll. Jetzt konnte das Objekt dem Kunden übergeben werden. Der zeigte sich von seiner neuen Pergola sehr erfreut: »Jetzt am Wochenende soll es ja regnen, aber wir können ja nun trotzdem feiern.« Sprach’s und freute sich sichtlich. Für uns hieß es nur noch, das Werkzeug zusammenzupacken und den Heimweg nach Eiche antreten. Dort sollten schon die nächsten Herausforderungen auf uns warten …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.