icecap Litschi und Grüner tee

icecap – der kulinarische Trip auf den Genussolymp

Die icecap-Story, geschrieben von unserer Gastautorin Jenny.

Aus dem vollem Hut geschöpft – icecap –  der kulinarische Trip auf den Genussolymp. icecap? Genussolymp? Was mag das wohl bedeuten? Die Antwort liegt eigentlich auf der Zunge, zartschmelzend und betörend, doch machen wir sie erstmal locker für unsere imposante Vorgeschichte.

Als wir, meine unternehmungslustige Familie und ich, in diesem Sommer im Wilden Süden unterwegs waren, überfiel uns wieder mal die spontane Lust nach Art des Bella Italia Dolce Vitas alias „Heiß auf Eis“. Und so machten wir einen kleinen Abstecher zu unserer Lieblingseisdiele, um uns mit einer schönen Portion hausgemachtes Gelato Italiano das Leben zu versüßen.

Qualitätsabfall in der Eisdiele

Doch in diesem Jahr mussten unsere Schleckermäuler einen betrüblichen Qualitätsabfall feststellen. Das Eis bei unserem Lieblingsitaliener, waren die Besuche dort bislang immer ein kulinarisches Highlight gewesen, schmeckte bei weitem nicht mehr so wie das letzte Mal. Wie es Zufall und Interesse wollten, sahen wir einige Tage nach unserem Reinfall eine TV-Dokumentation, die mit dem schönen Slogan »Hausgemachtes Eis« radikal aufräumte. Und so bekamen wir Eis à la maison-Jäger endlich folgende Enthüllung spitz: es sei inzwischen ein gängiger, um nicht zu sagen „alter“ Hut, dass die italienischen Eisdielen wie Eisdealer mit „hausgemachtes Eis nach original italienischer Rezeptur“ nix mehr am Hut haben. Ganz im Gegenteil: in vielen Eisdielen stehen im Warenlager Eimer- und Säckeweise Fertig-Mix-Eispulver in Reih und Glied, die bei Bedarf schnell mit Milch, Sahne, Joghurt oder Quark angerührt werden. Und das nannte sich dann ganz unverfroren „hausgemacht“, natürlich groß ausgezeichnet an Haus, Hof, Tür und Theke, um den Gast für geschmacksstumpf zu verkaufen und eine original italienische Eis-Manufaktur-Kultur herauf zu beschwören.

Mamma mia – Fertig-Mix-Eispulver beim Lieblings-Gelato-Dealer?

icecap Litschi und Grüner tee
Rot oder grün – das war hier die Frage

Wie dem auch sei, in uns keimte jedenfalls sofort der Verdacht auf, dass auch unser Lieblingseisdealer im Wilden Süden Eimer und Säcke voller Fertig-Mix-Eispulver hinter Schloß und Riegel lagerte. So sahen wir ihn dann auch schon im Geiste schief grinsend im stillen Kämmerlein sitzen, um giersabbernd, Händchen reibend und mit leuchtenden Euro-Zeichen-Augen seine leicht verdienten Mäuse zu zählen. Vielleicht noch begleitet von einem stolzen Kommentar mit zynischem Nachgeschmack à la: »Ho, ho, mio gelato läuft wie geschmiiiert, muss ische machä nix, Leute kommä trotzdem, ha, ha.« Don Corleone hätte es nicht besser schmieren können, …oder haben wir es hier etwa schon mit einem modernen Paten zu tun? Dem tüchtigen Raffzahn können wir an dieser Stelle bei bestem Willen nur noch treudumme Kunden wünschen, die Schein und Sein in einen Hut werfen und ihre Kröten auch für billige Eispulvermixe, selbstverständlich mit viel Liebe und Sorgfalt „haus-gemacht“, aus ihrer Obhut springen lassen. Für uns unbestechliche Feinschmecker aber heißt es erstmal auf unbestimmte Zeit: sei auf der Hut, so ein gefrorener Pulvermix kann sich unser hochstapelnder Gelato-Maestro getrost an seinen Hut stecken.

 

Vorhang auf für icecap

Ganz genau, an den Mafioso-Hut, womit wir auch schon den Bogen zu einem Hut ganz anderer Güte und Qualität schlagen: Hut hin, Cap her, Vorhang auf für eine uns bis dato noch nie untergekommene Eismarke namens „icecap“.

Es war Neugier auf dem ersten Blick, Hochgenuss beim ersten Löffel und ein rundum gutes Kopf- und Bauchgefühl am Ende unserer neuen iceperience. Die Macherin unserer kulinarischen Entdeckung, eine wahrhaft kreative und quirlige Chinesin, gleichsam Schreibfreak, die das berauschende icecap-Eis mit Passion aus ihrem Hut gezaubert hatte, lernten wir schicksalshafterweise auch noch kennen. Chan, so ihr Name, hat in der Tat ein goldenes Händchen sowie eine anspruchsvolle Zunge und ein feines Gespür für exquisiten Geschmack. Und diese Komponenten vermag sie praktischerweise unter einen Hut zu bringen. Die Folge lässt sich schmecken und stellt ihre harmonischen, ganz nach eigenem Gusto kreierten, exotischen Eissorten unter Beweis. Hut ab, icecap auf, konnten wir da nur goutieren.

Vom Basislager auf den Geschmacksgipfel

icecap Litschi und Grüner Tee
Ganz am Ende war Litschi der Favorit

So trug es sich zu, dass ein DHL-Bote eines unscheinbaren Tages an unserer Tür klingelte und eine große Box ablud, dessen Inhalt sich überraschenderweise als „Eiscool“ entpuppte. Von einem Moment auf den nächsten, lachten uns drei schöne Becher ins Gesicht: Grüner Tee, Mohn und Litschi. Nun hatten wir die Qual der Wahl. Wir knobelten, in welcher Reihenfolge wir das Eis schlemmen wollten und eisten uns schließlich erstmal zum Grünen Tee. Grüner Tee-Eis hatten wir schon in so manchem asiatischen Restaurant gegessen. Insofern hatten wir eine  Vorstellung, was auf uns zukam. Danach sollte Brüderchen Mohn folgen und zur Krönung Schwesterchen Litschi. Im Rückblick waren es einfach herrliche Tage, gespickt mit kleinen, gaumenfreudigen Eisnaschvergnügungen, die uns doch jedes Mal aufs Neue ein beglückend genussvolles Lächeln auf´s Gesicht malte.

Nun aber zum Aufstieg gen Genussolymp. Unsere persönliche Geschmackswertung war am Ende tara-tara: Platz 1 Litschi, Platz 2 Mohn und Platz 3 Grüner Tee. Wie gesagt, alles rein subjektiv. Chan hat uns neulich erzählt, dass im »richtigen Leben«, sprich an der Ladentheke, Grüner Tee der Spitzenreiter ist. So können die Dinge also variieren. Setzen wir unsere persönliche Wertung um, dann ergibt sich folgendes Szenario:

Grüner Tee = Basislager am Fuße des Genussolymps. Mohn = letzter Biwak/Nachtlager vor der endgültigen Erstürmung des Geschmacksgipfels. Litschi = Geschmacksgipfel, Götterspeise, Manna. So, damit wäre auch die kulinarische Affäre zwischen icecap und Genussolymp restlos aufgeklärt.

… und hier sprudelt die icecap-Quelle

Die Marke icecap ist relativ neu am Markt und leider nicht überall erhältlich. Eisvernascher in Berlin und München haben gut lachen: Amazon Prime Now bringt das Eis auf Order gleich ins Haus. Zudem finden die Hauptstädter icecap-Eis noch in diversen EDEKA-Märkten. Und auch in Süddeutschland gibt es vereinzelte Hotspot-Supermärkte, die sich mit dem verführerischen Eis eingedeckt haben.

Wer irgendwo dazwischen wohnt, braucht aber nicht zu verzweifeln. Das Eis lässt sich auch problemlos im Online-Shop der Herstellerfirma Bentik GmbH bestellen. Mehr Informationen gibt es direkt bei der Bentik GmbH in Berlin: www.myicecap.de.

3 Comments

  1. vor kurzem hat mir ein Bekannte erzählt, dass er ice cap Eis, Sorte Litschi probiert hat. Er merkte an, dass Eis ganz anders, exotisch und sehr geschmacksvoll ist. Auf seine Einladung habe ich auch bei ihm zu Hause Litscheis probiert. Ich muss sagen, dass Eis einmalig ist.

    1. Ja, das Litschi-Eis hat´s echt in sich, Mohn und Grüner Tee sind aber
      auch nicht ohne. Unsere ganze Familie ist quasi süchtig nach dem
      Manna-Eis;-) Deshalb haben wir inzwischen immer 3 Becher icecap (1 von
      jeder Sorte) auf Vorrat und genießen täglich unsere Dosis
      Suchteis. Mal gleich nach dem Mittagessen, mal zum Kaffee, mal abends
      auf der Couch, und mal irgendwo dazwischen. Übrigens ein heißer
      Genießer-Tipp für die kalte Jahreszeit: wenn Sie was Warmes zum Eis
      trinken, z. B. einen Cappuccino oder Latte Macchiato, oder
      schlicht einen Kaffee, dann schmeckt das Eis sogar noch einen Tick
      vollmundiger und kühlt innendrin auch nicht aus. Im Gegenteil, es
      harmonisiert sehr gut mit dem Warmgetränk und man hat danach ein
      pudelwohles Bauchgefühl. Sollten Sie mal probieren.

      1. Tag zusammen,

        kann den beiden Kommentaren nur beipflichten. Icecap durch einen Glücksfall entdeckt und glücklich damit. Ist wirklich ein wahnsinnig gutes Eis, das seinesgleichen sucht. Absoluter Favorit ist Litschi. Den Tipp für die kalte Jahreszeit werde ich mal ausgiebig testen. Bis dahin: Immer wieder Aufstieg auf den Genussolymp!

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