Ein schönes Vergnügen: Bücherstapel

Ein schönes Vergnügen!

Weihnachtszeit – schöne Zeit und vor allen Dingen, zumindest für die meisten von uns, auch freie Zeit. Womit wir schon wieder beim Thema wären. Wir hofften auf ein schönes Vergnügen und hatten uns vorgenommen, die Weihnachtstage im »Wilden Süden« zu verbringen und die Zeit zu nutzen, um ein Gerüst für unser geplantes Irland-Buch zu erstellen. Top motiviert hatten wir Berlin verlassen. Wie so oft wurden wir vom richtigen Leben überholt. Im Grunde begann alles ganz harmlos.

Ein Bücherstapel ändert die Spielregeln

Auf einem Bücherstapel auf dem kleinen Lesetisch am Fenster entdeckten wir das Buch von Hedda Adlon »Hotel Adlon. Das Haus, in dem die Welt zu Gast war«. Es war eine Ausgabe aus den 60ern, Verlag Lichtenberg, München. Wir kannten das Buch schon aus unserer Kindheit. Damals erschien uns das Thema »Adlon« dröge und langweilig. »Schundhefte« wie »Kommissar X« oder «Jerry Cotton«  oder das tägliche Sportblatt aus der Lokalzeitung lagen uns damals näher. Insofern rührten wir das Buch nicht an. Inzwischen waren wir menschlich gereift, die »Kommissar X«-Schmöker vergammelten wahrscheinlich im Keller oder waren inzwischen in der Altpapiersammlung gelandet, sodass wir uns bereit fühlten, uns diesem Buch zu widmen.

Hotel Adlon – hier war die Welt zu Gast


Wir wählten willkürlich ein Kapitel aus und durften lesen, wie Hedda Adlon einen indischen Maharadscha und seinen Anhang zum Einkaufen in Berlin begleitet. Eine Geschichte aus einer ganz anderen Welt. Das hatte Stil. Wir beschlossen, das Buch ganz von vorne zu lesen …

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